Reckenfeld "Aktuell"

Guerilla Stricken - oder Bäume verkleiden - das soll in der Ortsmitte geschehen. Wie das ablaufen soll und wird, wird hier niedergeschrieben:

Nachdem nun die Stadt Greven ihr "OK" kundgetan hat, kann es mit der Verkleidung von 32 Bäumen im Reckenfelder Ortskern losgehen. Zuvor müssen jedoch noch Frauen und auch Männer? gefunden werden, die mit knalligen Wollfäden Schals in unterschiedlichen Größen stricken. Was das Zeug hält!

Am 27. April wird das Projekt vor Ort vorgestellt und dann wird nur ein Baum als Muster - wie es aussehen kann, mit seiner "Verkleidung" vorgestellt.

Erst beim Herbstfest - Ende September - sollen dann mehrere Bäume mit dem bunten Strickoutfit eingekleidet werden.

Das ist dann das Event des Herbstfestes. Bis dahin wird fleißig gehäkelt und gestrickt. Das klappt, da ist sich die Ideengeberin - Rosi Bechtel - ganz sicher.

Bechtel: "Ich werde für diese attraktive Aktion Sponsoren werben, damit wir Wolle kaufen können. Für Arbeiten im Zusammenhang mit dem Stricken, da werden sich doch wohl viele melden. Überzeugungsarbeit ist dennoch gefragt."

Nun sind kurz nach Bekanntgabe der Aktion in den hiesigen Zeitungen die ersten Sachspenden eingegangen. Wer durch Zur-Verfügung-Stellung von Arbeitskraft oder von Wolle, bereit ist, kann sich bei Rosi Bechtel (02575/2619) melden.

Aktuelle Infos dazu (Stand: 20. März 2013):

Gudrun Schümchen und Rosi Bechtel sind begeistert über die vielen Wollspenden und fleißige Helfer/Innen die mitmachen wollen. Inzwischen ist der vierte große Baum vergeben. Alle vier Bäume liegen an den markanten Zugangspunkten des Dorfplatzes und rahmen somit den Platz optisch gut ein. Neben dem MCH, der KFD Franziskus, und dem Reckenfelder Treff hat sich jetzt auch die "Gleisbrücke" aus Greven bereit erklärt einen der dicken Bäume zum umstricken. Toll, damit ist neben vier Grevenerinnen auch eine Grevener Gruppe mit im Boot der eifrigen Guerilla-Stricker. Für den größten Teil der schlankeren Bäume im Bereich der Geschäftszeile am Dorfplatz klappern ebenfalls schon ganz viele Nadeln. Weitere Helfer für große und kleine Bäume sind sind jederzeit weiterhin willkommen.

Wer nur kleinere Stücke (ca. 30 x 30 cm) stricken oder häkeln möchte, kann auch gerne die Senioren beider Seniorenheime in Reckenfeld unterstützen. Die Damen im MCH stricken überwiegend in den klassischen Regenbogenfarben. Also, gerne einfach losstricken und die kleinen Stücke im MCH abgeben. Strickhilfe wird dort gerne angenommen, denn das Haus übernimmt den dicken Baum vor der Hubertus Apotheke. Im Haus Marienfried sind Blautöne angesagt. Auch hier werden gerne kleine gestrickte Werke in Balutönen angenommen.

Rosi Bechtel sagt "Danke" für die vielen, vielen Wollspenden. Gebraucht werden jetzt nur noch ausschließlich leuchtende Farben, wie gelb, pink, lila sowie leuchtende Blau, Türkis- und Rottöne. Dunkle und gedeckte Farben gibt es reichlich und die werden nicht mehr gebraucht.

Was die Zeitung(en) so darüber schreiben:

Die WN vom 23.4.2013

Die WN führte ein Interview am 9.10.2013

Die WN vom 21.10.2013

Links: Rosi Bechtel - rechts: Gudrun Schümchen - in der Ortsmitte von Reckenfeld. Foto: Heidrun Riese (WN).

Eine Wollspende aus Emsdetten.


Es wird fleißig gestrickt. Wie hier im Haus Marienfried in Reckenfeld:

Auf dem Reckenfelder Marktplatz am Tag des Frühjahrsmarktes (27.4.2013) als Test, wie die Aktion bei den Reckenfeldern so ankommt:

Auf dem Herbstmarkt am 28. September 2013 wurde nun Wirklichkeit, was seit Monaten durch viele Hände vorbereitet wurde: Das Bekleiden der Bäumer auf dem Reckenfelder Marktplatz. Rosi Bechtel war die Initiatorin und stolz an dem Tag, "ihr Werk" vor sich zu sehen.

Einen Tag später: Idioten, oder wie muss man diese Personen bezeichnen, hatte "Hand angelegt" und eine Bekleidung zerschnitten.


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