Freiwillige Feuerwehr - Löschzug Reckenfeld

Einsätze

Der Brand bei Tennie an der Bahnhofstraße im Oktober 1954

Eine Zeitzeugin

"Eines Tages oder Abends, als das Ehepaar Tennie nicht zu Hause war und der Sohn, er war damals noch ein Kind, sich allein darin aufhielt, brach in der angebauten Werkstatt ein Feuer aus. Die freiwillige Feuerwehr kam, um zu löschen. Es war alles sehr aufregend und ich holte das verängstigte Kind zu uns ins Haus. An der Löschaktion war auch Friedel Patten, der älteste Sohn der ersten Reckenfelder Patten-Generation, beteiligt.

Am nächsten Tage erzählte mir seine Mutter, der Sohn sei vor einer Verletzung oder noch Schlimmerem nur dadurch bewahrt geblieben, dass er sich vorschriftsmäßig in tief geduckter Haltung dem Brandherd genähert habe. Plötzlich sei eine Gasflasche explodiert und die einzelnen Teile seien haarscharf über ihn hinweggeflogen und hätten ihn, wäre er aufrecht gegangen, direkt getroffen. Nicht auszudenken!"

April 1955: Aus einer Zeitung: "Vier Brände im Jahr 1954. [...] Wie vorteilhaft das ist Wasser zu haben, zeigte der Brand in der Reißerei und Vliesserei Stolte, bei der ein guter Brunnen vorhanden war, so dass eine größere Brandausdehnung verhindert werden konnte."

Weitere Einsätze in Kurz- und Langform:

  • Im Jahr 1987 hatte der Löschzug Reckenfeld 47 Einsätze zu verzeichnen.

  • Der 2. Januar 1989: Großbrand bei Jockenhöfer auf 4.000 qm großen Brandherd. Den verheerendsten Löscheinsatz in ihrer Geschichte erlebte die Reckenfelder Feuerwehr beim Brand der Lagerhalle an der Industriestraße (siehe Zeitung)

  • 1989: 32 Einsätze

  • 1993: 47 Einsätze, 1 Fehlalarm

  • 1996: 66 Einsätze! Das einsatzreichste Jahr seit Bestehen erlebte die Reckenfelder Feuerwehr!

  • 1997: 46 Einsätze

  • 1998: 34 Einsätze, davon 7 Fehlalarme

  • 1999: 47 Einsätze, davon 10 Fehlalarme durch Brandmelder

  • 2000: 46 Einsätze und 9 weitere Aktivitäten (69 Stunden)

    Am 13. Juli 2002 schrieb die Grevener Zeitung: Ätzende Dämpfe am Post-Frachtzentrum Reckenfeld

    Ein größeres Aufgebot von Einsatzkräften der Grevener Feuerwehr, des Löschzuges Reckenfeld sowie der Polizei wurde am Donnerstagabend zum Post-Frachtzentrum in Reckenfeld entsandt. Aus dem Laderaum eines LKW-Anhängers waren ätzende Dämpfe aufgestiegen, mit denen drei Personen in Kontakt gekommen waren. Die drei Betroffenen wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Zwei Männer blieben zur Beobachtung, der Dritte konnte am Abend entlassen werden. Als gegen 19.25 Uhr die Türen des LKW-Anhängers geöffnet worden waren, war den Angestellten ein stark ätzender Geruch entgegen gekommen. Sofort wurden alle Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet, unter anderem wurde der LKW in einen besonderen Bereich gefahren. Ein mit Schutzausrüstung gekleideter Spezialist ortete in einem Paket einen Kanister, aus dem der Dampf austrat. Den Zehn-Liter-Behälter deponierte er in einem verschlossenen Container. Laut Aufschrift handelte es sich um ein Luftrein-Konzentrat auf der Basis von Kräutern, Zwiebeln, organischen Säuren und ätherischen Ölen. Es wird überwiegend in Stallungen eingesetzt. Das Paket war von einer niedersächsischen Firma an einen Betrieb in Saerbeck geschickt worden. Eine Gefahr für die Bevölkerung oder weitere Beschäftigte bestand auch nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr nicht. Die Polizei ermittelt weiter.

  • 2003: 630 Stunden im Einsatz (Allein 55 Alarmierungen ließen die Einsatzfahrzeuge im Jahr 2003 ausrücken, wovon es sich bei zwei Fällen um Großbrände handelte).

  • 2004: Kleinbrände 9 - Mittlere Brände 8 - Große Brände 2 - Technische Hilfe 14 - Verkehrsunfälle 2 - Öleinsätze 6 - Großübungen 3 - Fehlalarm 11 = 755 Einsatzstunden

    Die Westfälische Nachrichten schrieben am 17. Mai 2004: "Unbekannte stecken eine Weide an Reckenfeld. Innen hohl, aber außen noch frisch und grün so sah bis Samstagnachmittag eine Kopfweide an der Ecke Mozartstraße/Marienfriedstraße in Reckenfeld aus. Dann kamen Brandstifter und legten in dem Baum Feuer. Gegen 17.30 Uhr zündeten die unbekannten Täter nach Angaben der Polizei im Innern des etwa 1,50 Meter dicken Stamms, der teilweise ausgehöhlt ist, verschiedene Materialien, darunter Holz und Papier an. Durch den vorherrschenden frischen Wind am Samstag wurde das Feuer immer wieder genährt. Teilweise glühte der Stamm im Inneren. Bei dem einzeln stehenden Baum dürfte es sich nach Einschätzung der Polizeibeamten um einen Baum handeln, der der Baumschutzsatzung der Stadt Greven unterliegt. Die Schadenhöhe ist derzeit unbekannt. Der Brand wurde schnell durch einen Löschzug der Feuerwehr Reckenfeld gelöscht."

  • 2005: 68 Mal musste der Löschzug zum Einsatz

1952ff

1952ff

1954
13. März 1954.


Die Zeitungen berichteten [...]




1965
Zwei Berichte aus dem Jahr 1965.
1963
Bäckerei Heimsath an der Emsstraße.
1967
14. Januar 1967.
1970
10. Juni 1970 an der Grevener Straße.
Bei Badouin hat's gebrannt.
Kiefernwald in Brand geraten.
Zur Emsstraße musste die Reckenfelder Feuerwehr.
Auch zu solchen Brandherden muss die Feuerwehr.
1989
Jöckenhöfer am 10.7.1989.
1989
Nochmals Jockenhöfer.
1995
1995.
1997
10. September 1997: Brand bei Grohe.

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